Frühgeschichte:

Die ersten Siedler im Gebiet von Wulfelade können in etwa um 750 v. Chr. gesichert nachgewiesen werden, also in der frühen Eisenzeit. Diese Siedler müssen sich dort längere Zeit aufgehalten haben, da es aus dieser Zeit relativ viele Fundstücke gibt. Der wohl bekannteste Fundort ist der „Schwarze Berg“ der in Nordöstlicher Richtung von Wulfelade liegt.

Der schwarze Berg, im Vordergrund die Strasse nach Büren.

Er besteht aus drei Grabhügeln die durch Stubbenrodung fast zur Hälfte abgetragen worden sind. Die noch verbliebenen Grabhügel zeigen immer noch deutliche kesselartige Vertiefungen die Spuren von früheren Raubgrabungen sind. Leider sind durch diese Raubgrabungen viele archäologisch vielleicht wertvolle Funde zerstört worden. Wenn ein „Grabräuber“ eine Urne fand, die äusserlich nichts anderes als ein Tongefäß ist, so zerschmiss er sie meist in der Hoffnung einen „Schatz“ darin zu finden. Am 27.5.1915 gelang es trotzdem drei früheisenzeitliche Urnen zu bergen, welche dem Harpstedter Typ in der Nienburger Periode zugeschrieben werden, so genannte Rauchtöpfe. Selbst in den 1950er und 1960er Jahren wurden aber im „Schwarzen Berg“ noch Urnen gefunden. Ein Teil dieser Urnen müsste in Neustadt im Museum sein.

Ein weiterer Grabhügel befindet sich an der Gemarkungsgrenze zu Büren, ist jedoch durch Wild sehr stark zerwühlt. Auch im „Metzgenberg“ barg man mehrere Urnen. An der heutigen Strasse nach Büren fand man um die Jahrhundertwende ebenfalls früheisenzeitliche Urnen und mehrere Steinbeile, die jedoch „verloren“ gingen. Auch hier wurden bei weiteren Raubgrabungen mehrere Urnen zerstört. Auch im Trendelmoor wurde eine Steinaxt gefunden, im „Legten“ wurden ebenfalls früheisenzeitliche Urnen gefunden.

Diese Funde aus der frühen Eisenzeit bedeuten jedoch nicht, dass das Gebiet von Wulfelade vor der frühen Eisenzeit unbewohnt war, sondern lediglich, dass eine Besiedlung nicht nachzuweisen ist.